DidgeriDing
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  Aktualisierung:
  08.02.2012

DidgeriDing


Die Umsetzung

Die Zielgeometrie lässt sich mit Hilfe einer Segment-/Schichtbauweise verwirklichen. Die parallelen Kanäle im Kern des Instruments können – müssen aber nicht – aus einer Vielzahl identischer Stücke mit kreisrunden Aussparungen bestehen. Die Enden der so erzeugten langgestreckten Kanäle werden mit Segmenten verbunden, die zum Rand des Instruments hin immer kleiner werden und die Luftströmung um 180° umlenken. Auf diese Weise lassen sich auch Aufweitungen des Luftströmungsquerschnitts realisieren, nämlich durch Umlenkstücke, die mehr als nur zwei Kanalenden miteinander verbinden. Solche Aufweitungen wirken wie der Schalltrichter ("bell end") eines herkömmlichen Didgeridoos, d.h. sie erhöhen die Lautstärke und verändern etwas die Klangfarbe.

Der Vorteil ist, dass maschinell, z.B. per Stanzen, Laserschneiden oder Fräsen, eine schnelle und einfache Segment-Fertigung möglich ist.

Liegen die Segmente einmal vor, ist der weitere Zusammenbau sehr einfach. Mit etwas Geduld und Sorgfalt beim Zusammenbau wird man mit einem Instrument belohnt, das nicht nur gut klingt, sondern durch die Stufen- und Kurvenstruktur auch optisch sehr attraktiv ist.